New York Archive

Deraum by John and Frank 
Opening May, 15th

John works as a lawyer in New York. He is passionate about design, art and politics – that one can see in his private collection. His high performance life demands a lot of power and doesn't allow him to have too much harmonic leisure time. So he started to fantasize about a second life within his romantic childhood memories in Denmark. As reminiscence of his parents, he collects furniture of Nordic Mid-Century designers, aged from the Mid-Century. They help him to build a bridge between his two worlds and connect boarders and contrasts, which he is trying to reflect within his dual personality, when he wishes to be "Frank in Kopenhagen". 

 

The scenario in our room shows a glimpse of this complex story and inner conflict in a very clean and harmonic way. Yet, the organic bright and smooth shape is being contrasted in front of a dark palisander sideboard with a sharp rectangular shape. Op-Art artists visualize the mental irritation between time and space – showing alternative possibilities, which can occure in our lifes. Within the materiality, cracks and sleekness as well as brightness and shadows are being showed – those associate the historical circumstances that pre-dominates our contemporary conflict. One of this symbolic matter is, for example, tropical wood. Michel Foucault was reflecting such historical judgments in his philosophy of the "archive".

Exhibition dates:

May 15th to July 31st 2019

Bei John und Frank handelt es sich um eine Person, welche mental im inneren Konflikt mit sich selber steht – hinsichtlich Lebenswahl, äusseren Bedingungen von Macht und Harmonie. Er arbeitet als Anwalt in New York. Seine Leidenschaft für Design, Kunst und Politik kommt in seiner Privatsammlung zum Ausdruck. Sein Leben wird unter seiner beruflichen Hochleistung dominiert, welche kaum Raum für ein Privatleben zulässt. Als Ausgleich dazu, begann er Phantasien innerhalb seiner romantischen Kindheitserinnerungen in Dänemark zu entwickeln. Aus den Erinnerungen an seine Eltern sammelt er Möbel von nordischen Mid-Century Designern. Sie helfen ihm, eine Brücke zwischen seinen beiden Welten zu schlagen und verbinden darin Grenzen und Kontraste, die er zu reflektieren versucht. 

Das Szenario in unserem Deraum zeigt auf sehr klare und harmonische Weise einen Blick auf diesen komplexen und inneren Konflikt, indem wir uns manchmal selbst vorfinden. Eine organische helle Form wird vor einem dunklen Sideboard aus Palisander mit scharfem rechteckigem Design kontrastiert. Op-Art Künstler visualisieren die mentale Irritation zwischen Zeit und Raum und zeigen alternative Möglichkeiten – und damit Lebensräume auf. Innerhalb der Materialität werden Risse und Glätte, sowie Helligkeit und Schatten inszeniert – als Assoziation zu historischen Bedingungen, die uns umgeben. Ganz in Anlehnung an den französischen Philosophen Michel Foucault und seinem Begriff des Archivs. Das Thema Tropenholz repräsentiert solch eine aktuelle Debatte zum historischen Konflikt.

 

Ausstellungsdauer:
15. Mai
 bis 31. Juli 2019

 
 

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